Thundermother in Greven bei Tank mit Frank 2019

Thundermother

Hohe Energie, wilde Riffs und ein robuster Groove direkt aus den 70er Jahren – zweieinhalb Jahre nach dem von der Kritik hochgelobten Album „Road Fever“ kehrt die schwedische Rockband Thundermother zurück. Und es ist eine wirklich erstaunliche Rückkehr. Das dritte Album von Thundermother ist einfach eine der großartigsten Rockplatten, die Sie in diesem Jahr hören können.

Im Frühjahr 2017 verzeichnete Thundermother einige drastische Änderungen. Vier Mitglieder gingen, drei neue kamen. Aber das Mittelstück der Band – die Gitarristin und Gründerin Filippa Nässil – stand für ihre Vision. Um diese Vision herum sammelte sich das neue Line-Up schnell und jedes Stück passte sofort. Im Juni veröffentlichte die neue, aktualisierte Version von Thundermother die Veröffentlichung „We Fight For Rock N Roll“ – eine Single, die ebenso eine Aussage war wie ein Vorgeschmack auf die kommenden großen Taten. Danach machten sie sich auf eine 20-tägige Tournee durch Europa.

Das Highlight der Tour war das Konzert in Wacken. Nach einer Tournee mit Michael Monroe, W.A.S.P, D-A-D, Danko Jones usw. und einer ausverkauften europäischen Headline-Tour war es endlich Zeit für die Band, Wacken zu erobern. Obwohl sie nur einige Monate zusammen gespielt haben, war die Show ein voller Erfolg für Thundermothers neue Besetzung.

– Bei Wacken zu spielen, war mein wichtigstes Ziel, seit ich die Band gegründet habe. Jetzt standen wir dort und traten vor 10 000 Leuten auf. Es hatte während des gesamten Festivals geregnet, aber plötzlich hörte es auf und die Sonne schien auf uns zu scheinen, erinnert sich Filippa Nässil und erklärt, dass sie mit der Show so zufrieden waren, dass die gesamte Band das Wacken-Logo tätowieren ließ, bevor sie zur nächsten Tour stürmten halt.

Nach einem Sommer erfolgreicher Tourneen probierte Thundermother einen Monat lang intensiv, bevor es Zeit war. Dann gingen sie ins Studio Nordic Soundlab in Skara. Der Fluss war unglaublich. In nur zehn Tagen nahmen sie 15 neue Tracks auf. Alles – auch der Gesang – wurde live aufgenommen. Und im ersten Take war fast alles eingepackt. 13 dieser 15 Tracks wurden das dritte und selbstbetitelte Album der Band „Thundermother“.

Hier geht es zum aktuellen Album:

Thundermother hat noch nie so toll geklungen. Zusammen mit dem dreimal mit Grammis ausgezeichneten Produzent Thomas Plec hat Johansson (Mustasch, Hardcore Superstar, Watain usw.) Thundermother so ziemlich alles ausgereizt. Hören Sie sich einfach den Deep Purple-ish-Knockout-Schlag „Rip Your Heart Out“ an, wenn Sänger Guernica Mancini tödliche Stöße über Riffs wirft, die für niemanden knien und geschlagene Trommeln knacken.

– Wir wollten einen wirklich fetten Drum-Sound auf diesem Album. Wenn Sie beispielsweise mit AC / DC und Airbourne Schallplatten hören, hören Sie, dass die Drums verdammt hoch sind. Wir haben also viel Zeit investiert, um einen tollen Drum-Sound zu bekommen, sagt Filippa Nässil.

– Als Emlee die Bassdrum traf, erschütterten sie und das ganze verdammte Haus. Es war so eine großartige Energie.

In der Rock-Geschichte stecken Giganten, die auf ihrem dritten Album ihre große Power-Ballade entfesselt haben. Dieselbe Machtballade, die später zu weiteren Durchbrüchen geführt hat. Warum sollte Thundermother diesen Wegen nicht folgen? Auf ihrem dritten Album veröffentlichen sie ihre erste Ballade – die kommende Single „Fire In The Rain“. Aber das ist nicht das einzige Mal, dass Thundermother ihrem ausfallsicheren Erfolgsrezept auf diesem Album etwas neues Flair verleiht. Neben den anderen Tracks „Hanging At My Door“ – mit ihren eingängigen Haken – klingt das fast wie ein Pop-Song in einem Thundermother-Anzug.

Thundermother hat diesmal ihre musikalische Komfortzone verlassen, aber Sie werden die Band trotzdem erkennen. Es ist immer noch dieselbe großartige, hochoktanige, atmosphärische Rockrolle, die die Band seit ihrem Debütalbum von 2014 verwöhnt hat. Es ist nur so, dass der Groove diesmal noch grooviger ist, der Sound noch besser und die Songs noch tiefer geschnitten werden.